Führung ist kein Talent - sondern echtes Training
- Marco Cattaneo

- 11. Feb.
- 2 Min. Lesezeit

Der Ton, der sitzen muss
Ich erinnere mich noch genau an meine Zeit im klassischen Musikunterricht. Mein Gesangslehrer betrat den Raum, setzte sich an den Flügel und schlug einen einzigen Ton an. Meine Aufgabe? Diesen Ton nachsingen. Erst wenn dieser eine Ton perfekt saß, kam der nächste. Dann die Tonleiter – rauf und runter, immer und immer wieder. Jeder Ton musste punktgenau sitzen. Es gab keine Abkürzung zur nächsten Übung.
Jahre später auf dem Fussballplatz das gleiche Bild: Während die Mannschaft sich auf das Spiel vorbereitete und die Spielzüge einstudierte, stand ich mit den anderen Ersatzspieler, mit dem Co-Trainer am Rand. Ich war vom Trainer für das nächste Spiel nicht aufgeboten, also hiess es: Techniktraining. Jonglieren bis zum Abwinken. Wiederholung, bis die Bewegung in Fleisch und Blut überging.
Die harte Realität: Vom Training zum „Kaltstart“
In der Musik und im Sport nennen wir das Internalisierung. Das bedeutet, dass man eine Fähigkeit so lange übt, bis sie ein Teil von einem selbst wird und man sie ohne bewusstes Nachdenken abrufen kann.
Doch in der Wirtschaft erlebe ich oft das genaue Gegenteil. Hier herrscht oft der Glaube, Führung sei ein Talent, das man einfach „hat“. Wir werfen Mitarbeitende nach nur wenigen Tagen Einführung ins kalte Wasser. Sätze wie „Das bekommen Sie schon hin, Sie haben ja die Skills“ oder “du rufst nach mir, wenn du etwas benötigst” sind dort an der Tagesordnung. Aber mal ehrlich: Würden wir einem Chirurgen vertrauen, der sagt: „Ich habe zwar nie Trockenübungen gemacht, aber ich versuch’s jetzt einfach mal“?
Das Resultat: Wenn Sparen zum teuersten Fehler wird
Oft höre ich von Geschäftsleitungen: „Dafür haben wir aktuell kein Budget“ oder „Die Zeit für solche Trainings fehlt uns im Tagesgeschäft“. Doch wer hier spart, zahlt später ein Vermögen:
Frustration: Mitarbeitende, die trotz Anstrengung scheitern, verlieren die Motivation.
Fluktuation: Ohne das Fundament folgt oft die Kündigung – und eine Neubesetzung kostet ein Vielfaches eines Trainings.
Leistungsverlust: Eine Führungskraft, die ihre „Partitur“ nicht beherrscht, bringt das ganze Orchester aus dem Takt.
Was wir mit dir zusammen erreichen werden
Inhaber und Mitglieder des Managements MÜSSEN bereit sein, in das wertvollste Kapital zu investieren: die Zeit und die Kompetenz ihrer Leute. Leadership Development bedeutet nicht, theoretische Folien zu zeigen. Wir bei HRBC werden die „Partitur“ deines Managements gemeinsam analysieren und die „Stabilitätsübungen“ deiner Führung so lange trainieren, bis sie verstanden wird und in der Hitze des Geschäftsalltags standhalten.
Nächster Schritt:
Wir machen Schluss mit dem Prinzip Hoffnung und setzen auf echte Meisterschaft. Lass uns gemeinsam das Fundament für deinen Erfolg legen und kontaktiere uns.




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