Feedback auf Augenhöhe.
- Marco Cattaneo

- 19. Apr.
- 2 Min. Lesezeit

Warum dein „blinder Fleck“ dein grösstes Potenzial ist
Mal ehrlich gesagt: Wann hast du das letzte Mal ein Feedback erhalten, das dich wirklich weitergebracht hat? Und wann hast du das letzte Mal eines gegeben, das nicht nur „nett“, sondern wirklich ehrlich war?
Feedback-Kultur im KMU
In vielen Schweizer KMU wird Feedback oft mit Kritik verwechselt. Man wartet bis zum Jahresgespräch, staut Dinge an und wundert sich dann, warum die Stimmung im Team kippt. Bei HRBC glauben wir: Feedback muss fliessen – und zwar in alle Richtungen.
Die drei Ebenen des Feedbacks
Damit eine Kultur der Offenheit entsteht, braucht es Feedback auf allen Ebenen:
Teamleitung zu Mitarbeitenden: Weg vom klassischen „Top-Down“-Befehl, hin zum Coaching. Was läuft gut? Wo ist Unterstützung nötig? Und ganz wichtig: Wo siehst du aktuell deine grössten Herausforderungen?
Mitarbeitende zu Teamleitung: Ja, auch Chefs brauchen Feedback! Nur wer weiss, wie sein Führungsstil ankommt, kann sich verbessern.
Mitarbeitende zu Mitarbeitenden: Das ist aus vieler Sicht die Königsdisziplin. Wenn sich Kolleginnen und Kollegen gegenseitig wertschätzend spiegeln, entsteht echte Teamdynamik ohne Umwege über die Führungsetage.
Das Johari-Fenster: Licht ins Dunkle bringen
Um zu verstehen, warum Feedback so wichtig ist, nutzen wir bei HRBC gerne das Johari-Fenster. Es unterteilt unser Selbstbild und das Fremdbild in vier Bereiche:
Der öffentliche Bereich: Alles, was ich von mir weiss und was andere über mich wissen.
Das Geheimnis: Was ich weiss, aber den anderen verberge.
Der unbekannte Bereich: Was weder ich noch andere wissen (verborgene Potenziale).
Der blinde Fleck: Das, was andere an mir wahrnehmen, ich selbst aber nicht sehe.
Genau hier setzt gutes Feedback an: Es verkleinert deinen „blinden Fleck“. Wenn dir ein Kollege oder eine Kollegin spiegelt, dass du in Stresssituationen ungeduldig wirkst, weisst du es fortan – und kannst gezielt daran arbeiten. Ohne dieses Feedback bleibst du blind für dein eigenes Verhalten.
Wie du eine Feedback-Kultur startest
Regelmässigkeit statt Jahresgespräch: Kleine Impulse zwischendurch sind wertvoller als der grosse Rundumschlag einmal im Jahr.
Ich-Botschaften: „Ich nehme wahr, dass...“ statt „Du bist immer...“. Das nimmt die Schärfe raus und öffnet Türen.
Feedback als Geschenk: Wer Feedback erhält, sollte es erst einmal dankend als Information annehmen. Man muss nicht alles sofort versuchen umzusetzen, aber man sollte danke sagen für die neue Perspektive.
Fazit: Gemeinsam wachsen
Feedback ist keine Einbahnstrasse. Es sollte viel öfters aktiv eingeholt und bei Bedarf auch gegeben werden. Es ist die Einladung, gemeinsam besser zu werden. Bei HRBC unterstützen wir dich dabei, diese Kultur in deinem Team zu etablieren – damit blinde Flecken verschwinden und Potenziale sichtbar werden.
Lass uns darüber sprechen, wie wir die Feedback-Qualität in deinem Betrieb auf ein neues Level heben können.
#Feedback-Kultur im KMU
Marco Cattaneo Dein Partner für People & Culture Sparring





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